Individuelle Begleitung während der Therapie
Parkinson-Medikamente sind für viele Betroffene ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und können dazu beitragen, Beschwerden zu lindern sowie die Beweglichkeit zu verbessern.
Mit fortschreitender Erkrankung verändert sich jedoch häufig der individuelle Medikamentenbedarf. Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass eine regelmäßige Beobachtung und eine sorgfältige ärztliche Begleitung dabei eine wichtige Rolle spielen.
Jede Therapie ist individuell
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente.
Aus diesem Grund begleiten wir unsere Patientinnen und Patienten auch nach der Implantation der Mikroimplantate aufmerksam und beobachten gemeinsam den weiteren Verlauf.
Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Wie entwickelt sich die Beweglichkeit?
- Verändert sich die Muskelspannung?
- Gibt es Veränderungen der Mimik oder Sprache?
- Wie fühlt sich der Patient im Alltag?
Gerade in den ersten Wochen nach der Behandlung können regelmäßige Rückmeldungen hilfreich sein.
Beobachtung statt Vermutung
Für uns ist es besonders wichtig, Veränderungen möglichst objektiv beurteilen zu können.
Deshalb bitten wir viele unserer Patienten, kurze Videos ihres Bewegungsablaufs aufzunehmen.
Bereits einfache Alltagssituationen liefern oft wertvolle Hinweise:
- Gehen
- Aufstehen
- Drehen
- Greifen
- Sprechen
- Mimik und Gestik
Diese Eindrücke ergänzen das persönliche Gespräch und helfen dabei, den individuellen Verlauf besser einzuschätzen.
Veränderungen der Medikation
Im Verlauf einer Behandlung kann sich der Medikamentenbedarf verändern.
Ob und in welchem Umfang Medikamente angepasst werden können, ist jedoch immer eine individuelle ärztliche Entscheidung.
Aus den langjährigen Erfahrungen von Dr. med. Ulrich Werth berichteten zahlreiche Patienten über Veränderungen ihres persönlichen Medikamentenbedarfs.
Eine eigenständige Änderung der Medikation sollte jedoch niemals ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
Wenn Bewegungen sich verändern
Parkinson selbst führt häufig zu einer Verlangsamung der Bewegungen.
Umgekehrt können unter einer medikamentösen Therapie auch unwillkürliche Überbewegungen auftreten, sogenannte Dyskinesien.
Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein.
Deshalb betrachten wir jede Veränderung individuell und beziehen sie in die persönliche Betreuung mit ein.
Langjährige Erfahrungen
Im Laufe seiner Tätigkeit begleitete Dr. med. Ulrich Werth mehrere tausend Parkinson-Patientinnen und Parkinson-Patienten.
Dabei dokumentierte er zahlreiche individuelle Krankheitsverläufe und sammelte wertvolle Erfahrungen im Zusammenspiel zwischen seiner Implantat-Ohrakupunktur und der bestehenden medikamentösen Therapie.
Diese Erfahrungen bilden bis heute einen wichtigen Bestandteil unseres Behandlungskonzeptes.
Persönliche Betreuung
Auch nach der eigentlichen Behandlung bleiben wir mit unseren Patientinnen und Patienten in Kontakt.
Viele Fragen entstehen erst im Alltag.
Deshalb begleiten wir den weiteren Verlauf persönlich und stehen bei Unsicherheiten oder Veränderungen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.
Unser Ziel ist es, die Therapie verantwortungsvoll zu begleiten und gemeinsam den bestmöglichen Weg für jeden einzelnen Menschen zu finden.
Unser Hinweis
Jeder Krankheitsverlauf ist individuell.
Deshalb lassen sich persönliche Erfahrungen einzelner Patientinnen und Patienten nicht auf andere Menschen übertragen.
Änderungen einer bestehenden Parkinson-Medikation sollten ausschließlich in enger Abstimmung mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

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