Ein komplexes Krankheitsbild mit vielen offenen Fragen
Die Ursachen der Alzheimer-Erkrankung sind bis heute nicht vollständig geklärt.
Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand entsteht Alzheimer wahrscheinlich durch das Zusammenwirken verschiedener biologischer, genetischer und umweltbedingter Faktoren. Warum manche Menschen erkranken und andere bis ins hohe Alter geistig fit bleiben, ist weiterhin Gegenstand intensiver Forschung.
Fest steht: Das Alter allein erklärt die Erkrankung nicht. Viele Menschen bleiben bis weit über das 90. oder sogar 100. Lebensjahr geistig aktiv und leistungsfähig.
Mögliche Risikofaktoren
Nach heutigem Kenntnisstand werden verschiedene Einflüsse diskutiert, die das Risiko einer Demenzerkrankung erhöhen können.
Dazu gehören unter anderem:
- zunehmendes Lebensalter
- genetische Veranlagung
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Diabetes mellitus
- Bluthochdruck
- Bewegungsmangel
- soziale Isolation
- mangelnde geistige Aktivität
- chronischer Stress
- Schlafstörungen
- Depressionen
- unausgewogene Ernährung
Nicht jeder dieser Faktoren führt zwangsläufig zu einer Erkrankung. Häufig wirken mehrere Einflüsse gleichzeitig zusammen.
Die Bedeutung eines aktiven Lebens
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass geistige, körperliche und soziale Aktivität einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Gehirngesundheit leisten können.
Dazu gehören beispielsweise:
- regelmäßige Bewegung
- geistiges Training
- soziale Kontakte
- ausgewogene Ernährung
- ausreichend Schlaf
- aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
Ein aktiver Lebensstil kann dazu beitragen, die geistige Leistungsfähigkeit möglichst lange zu erhalten.
Umweltfaktoren und aktuelle Forschung
Auch mögliche Einflüsse aus unserer Umwelt werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht.
Hierzu gehören unter anderem verschiedene Metalle, Schadstoffe oder Umweltbelastungen.
Besonders Aluminium wurde wiederholt als möglicher Einflussfaktor diskutiert. Bis heute gibt es hierzu zahlreiche Forschungsarbeiten. Ein eindeutiger wissenschaftlicher Nachweis, dass Aluminium allein Alzheimer verursacht, konnte bislang jedoch nicht erbracht werden.
Die Forschung auf diesem Gebiet wird weltweit kontinuierlich fortgeführt.
Die Sichtweise von Dr. med. Ulrich Werth
Dr. med. Ulrich Werth beschäftigte sich intensiv mit möglichen Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen.
Er vertrat die Auffassung, dass neben bekannten medizinischen Faktoren auch Störungen körpereigener Regulations- und Energieprozesse eine Rolle spielen könnten.
Diese Überlegungen flossen in die Entwicklung seines Therapiekonzeptes ein und bildeten einen wesentlichen Bestandteil seiner langjährigen Forschungsarbeit.
Ganzheitlicher Blick auf den Menschen
Unser Behandlungsansatz betrachtet nicht ausschließlich die Diagnose.
Wir berücksichtigen stets den Menschen als Ganzes – mit seiner persönlichen Krankengeschichte, seinem Lebensstil, seiner körperlichen Verfassung und seinen individuellen Belastungen.
Denn aus unserer Erfahrung entsteht Gesundheit durch das Zusammenspiel vieler Faktoren.
Forschung entwickelt sich ständig weiter
Die Medizin befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel.
Neue Erkenntnisse erweitern unser Verständnis neurologischer Erkrankungen Jahr für Jahr.
Deshalb verfolgen wir aktuelle Entwicklungen aufmerksam und verbinden die langjährige Erfahrung aus der von Dr. med. Ulrich Werth entwickelten Therapie mit einem verantwortungsvollen und offenen Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft.

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